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Aktuelles / Informationen

Öffnung der Grüngutannahmestelle ab Freitag, den 16. März 2018

 

 

Wasserversorgung:

Obere Schussentalgruppe

OSG


Notdienst-Bereitschaftsnummer: 0171 / 4 20 93 86

 

 

 

 

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Herzlich willkommen auf der Homepage der Gemeinde Bergatreute!

Wahl der Schöffen und Jugendschöffen

für die Geschäftsjahre 2019 – 2023

 

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugenschöffen für die Amtszeit vom 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht wird in unserer Gemeinde ein Mann oder eine Frau, die am Amtsgericht und Landgericht Ravensburg als Vertreter des Volkes an der Rechtssrechung in Strafsachen teilnehmen. Der Bergatreuter Gemeinderat und der Jugendhilfeausschuss des Kreises Ravensburg schlagen doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Schöffen bzw. Jugendschöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.

 

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in Bergatreute wohnen und am 01.01.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

 

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besonderer Erfahrung verfügen.

 

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes-gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil.

 

Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat. Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagungn von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.

In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserlich zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie anderer Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

 

Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt in allgmeinen Strafsachen (gegen Erwachsene)  und für das Amt eines Jugendschöffen bis zum 27.04.2018 bei der Gemeinde Bergatreute, Frau Ibraj, Tel. 07527 / 9216 15.

Bewerbungsformulare können von der Internetseite der Gemeinde Bergatreute unter www.bergatreute1.de oder www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden.

Bewerbungsformular

DAS RATHAUS IST UMGEZOGEN!

 

 

Seit Montag, 19.03.2018 befindet sich das gesamte Rathaus im Obergeschoß des VR-Bankgebäudes. Die Öffnungszeiten des Rathauses ändern sich nicht. Auch die Telefonnummern bleiben gleich.

 

Während der Öffnungszeiten der Bank können Sie den Haupteingang der Bank benutzen.

Von 8:00 bis 9:00 Uhr müssen Sie den Hintereingang des Gebäudes benutzen, um zu uns zu gelangen.

 

Die Öffnungszeiten des Rathauses sind:

Montag – Freitag:   8:00 Uhr – 12:00 Uhr (von 8:00 Uhr – 9:00 Uhr Zugang über den

Hintereingang)

Donnerstag:          14:00 Uhr – 18:00 Uhr

 

Wir bitten um Beachtung.

Vorübergehende Regelung im Standesamt Bergatreute

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aufgrund der Rathaussanierung, kann ab Mitte März 2018 bis voraussichtlich September 2018, der Giebelsaal des Rathauses als Trauzimmer nicht genutzt werden. In dieser Zeit werden die Eheschließungen in der

Mensa, Schmidstraße 6, 88368 Bergatreute

Durchgeführt. Ein dementsprechender Hinweis wird am Eingangsbereich der Mensa angebracht. Aufgrund dieser vorübergehenden Regelungen können die Eheschließungen nur nach Rücksprache an folgenden Tagen vereinbart werden:

 

Während der Schulzeit:

Fr. 08.00-15.00 Uhr, Sa. 08.00-11.00 Uhr

 

Während den Schulferien:

Mo. Bis Fr. 08.00-15.00 Uhr, Sa. 08.00-11.00 Uhr

 

Zur Anmeldung der Eheschließung und Vereinbarung eines Termins, wenden Sie sich bitte an uns. Die Kontaktdaten sind unten nochmals aufgeführt.

 

Hinweis:

Gemäß § 11 Abs. 1 PStG ist jedes deutsche Standesamt für Eheschließungen zuständig. Das heißt Sie können sich in jedem Standesamt in der Bundesrepublik Deutschland trauen lassen.

Die Ehevoraussetzungen werden bei der Anmeldung zur Eheschließung geprüft. Die Anmeldung der Eheschließung (Aufgebot) können Sie beim Standesamt Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsortes/Wohnortes vornehmen. Welche Unterlagen Sie zur Anmeldung mitbringen müssen, erfragen Sie bitte jeweils bei dem Standesamt, welches für die Anmeldung zur Eheschließung zuständig ist.

 

Sie finden uns hier während des Umbaus:

Standesamt Bergatreute

Ravensburger Straße 12

88368 Bergatreute

 

Frau Ibraj, Telefon: 07527-9216-15, Fax: 07527-9216-13, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.bergatreute1.de

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Standesamt